Neuauflage des Werraquell-Laufes
Am 31.08.2024 konnte der VfB Grün Weiß Fehrenbach, im Rahmen des Werra-Rennsteig-Cups, endlich wieder seinen beliebten Werraquell-Lauf veranstalten. Aufgrund von Corona und Forstarbeiten in den letzten Jahren war dies letztmalig 2019 möglich.
Bei bestem Laufwetter (nicht zu warm und nicht zu kalt) wurden die ca. 80 Athleten ab 10:00 Uhr nach und nach vom Sommerberg in Richtung Werraquelle auf Zeitenjagd geschickt. In den Kategorien Hauptlauf – 12 km, Hobbylauf & Nordic Walking – 5 km und bei den Kinder- und Jugendläufen von 0,8 km bis 5,0 km konnten sich die Läuferinnen und Läufer untereinander messen.
Beim Bambinilauf über 400 m (eine Stadionrunde) konnten sich auch schon die Jüngsten messen und wurden alle mit einer Urkunde und einer Medaille belohnt.
Im Hauptlauf über 12 km gewinnt erstmals der Seriensieger im WRC, Hannes Hittinger (SV Bergdorf Höhn) aus Forschengereuth mit einer Zeit von 44:40,5 Minuten. Auf dem zweiten Platz landete mit einer Zeit von 49:40,2 Minuten der Hildburghäuser Olaf Dömming, welcher den Lauf in der Vergangenheit mehrfach für sich entscheiden konnte.
Bei den Frauen gewinnt Hanna Blochberger aus Hinternah ebenfalls zum ersten Mal den Werraquell-Lauf. Sie meisterte die Strecke in 1:00:36,3 h und verwies Kerstin Spindler vom TV Redwitz auf den zweiten Platz (1:00:41,6 h)
Im Juniorenbereich bestimmten vor allem die Läuferinnen und Läufer des SV 03 Eisfeld, des SV EK Veilsdorf, des Schleusinger LV-99 und natürlich des Biberauer SV das Geschehen. Aber auch unsere Sportfreunde von der SG Rennsteig Masserberg konnten mit 4 von 5 Startern Podestplätze erlaufen und haben unsere Gemeinde somit würdig vertreten.
Wir bedanken uns bei allen Vereinen, Läuferinnen und Läufern für das Interesse und die Teilnahme an unserem Werraquelllauf. Aufgrund vereinsinterner Neuausrichtungen (neuer Vorstand und neues Orgateam) kam es hier und da auch zu kleineren organisatorischen Problemen, an denen wir in der Zukunft arbeiten müssen. Wir möchten uns daher nochmal bei allen Teilnehmern und Vereinen für den teilweise holprigen Ablauf entschuldigen. Ein weiterer Dank geht natürlich an die freiwillige Feuerwehr Fehrenbach, welche den Parkplatzverkehr geregelt und die erste Hilfe abgedeckt haben, sowie an alle anderen freiwilligen Helfer, sei es im Verkaufsbereich, als Streckenposten oder in der Koordination des Wettbewerbes in Verbindung mit den Verantwortlichen des WRC.
Christian Grimm

In den Tagen vor der Veranstaltung beobachteten die Organisatoren mit sorgenvollen Blicken das Wetter. Man befürchtete schlechtes Wetter wie im letzten Jahr. Doch Petrus hatte wohl ein Einsehen, denn obwohl schlechtes Wetter angesagt war und der Tag eher unfreundlich, kalt und windig begann, konnte sich im weiteren Verlauf immer wieder die Sonne gegen die dichten Wolken durchsetzen. Und auch wenn es ziemlich kalt war, hielt das teilweise sonnige Wetter bis nach der Veranstaltung an.
Der TSV 08 Gleichamberg veranstaltete auch dieses Jahr zusammen mit dem Orga-Team des Werra-Rennsteig-Cups den Gleichberglauf als zweiten Lauf der Saison. Die Streckenmarkierungen wurden vorab von Falco Florschütz (1. Vorsitzender TSV 08 Gleichamberg) und Peter Schumann (Rennsteiglaufverein LG-Süd) platziert. Zur 21. Auflage gab es die ein oder andere zusätzliche Markierung, um dieses Jahr keine Läufer vom Weg abkommen zu lassen. Start und Ziel der verschiedenen Laufstrecken war der Sportplatz Gleichamberg. Dort fanden sich die knapp 150 Teilnehmer aller Altersklassen ein. Die Moderation des Lauftages übernahm Bernd Wachenschwanz, der zuerst die Läufer für die 12 km Strecke zur Startlinie rief.
Die beste Laufzeit der Frauen konnte die deutsche Senioren-Team-Berglauf-Europa-meisterin Anke Härtl vom Rennsteiglaufverein mit 1:08:41,1 h erzielen. Mit knapp vier Minuten Abstand folgte Hanna Blochberger vom Schleusinger LV e. V. (1:12:11,7 h). Drittplatzierte auf 12 km bei den Frauen wurde Doris Ansorg mit einer Laufzeit von 1:15:49,6 h.


Im Vorfeld mussten einige Streckenänderungen des Hauptlaufes vorgenommen werden, da durch die Holzarbeiten und Wildtiere im Wald kaum ein Durchkommen gewährleistet werden konnte. Die Wege waren sehr zerfahren und die Wurzeln aufgerissen. Hinzu kam, dass in der Nacht vor unserem Laufevent die Streckenführungen manipuliert wurden und alles am Morgen wieder in Stand gesetzt werden musste. An dieser Stelle entschuldigen wir daher die Irritationen auf der 5 km-Strecke.
Die durchaus anspruchsvollen Strecken zwischen 500m bis zu den 9km stießen trotz allem auf positives Feedback. Nicht zuletzt trug auch der DJ Marco Turko dazu bei, dass der Vormittag neben den einzelnen Wettkämpfen wie im Flug verging und eine tolle Atmosphäre geschaffen wurde, sodass viele Teilnehmer uns mit einem breiten Lächeln verabschiedeten und gerne im nächsten Jahr wieder nach Veilsdorf kommen wollen.
Da der Begründer und langjährige Organisator Helmut Hoyer am 20.10.2023 verstarb, bekommt der Lauf den Untertitel „Helmut Hoyer-Gedächtnislauf“.
